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Barcode & RFID in Health Care
Düsseldorf – 16.11.2007
• Trends national und international, die Rolle der Patienten ID’s
Heinrich Oehlmann, Chair EHIBCC-TC zeigte eine Übersicht der offenen Standards und deren An-wendungen für die unverwechselbare Identifikation von Produkten, Lokationen, Prozessen bis zu Patienten. Als klarer Trend wurde die Richtung zum 2D-Barcode, sprich DATAMATRIX, deutlich. Dieser ist bis auf kleinste Komponente und Instrumente zu sehen, wo RFID seine Vorteile noch beweisen muss. Zweifellos hat RFID dort seine Zukunft, wo die Leistungen von Barcode aufhören.

• Qualitätsmanagemt verlangt Dokumentation
Stefanie Schuchert, Academy QMens®, führte aus, daß Automatische Identifikation eine Voraussetzung ist, um beides zu erfüllen, die rechtlichen Anforderungen nach Rückverfolgbarkeit und das Erreichen der Datenqualität, für erforderliche „wahre Dokumentation ohne Fehler.
• Was ist mit Barcode und/oder RFID möglich
Dr. Harald Oehlmann, ELMICRON Dr. Harald Oehlmann GmbH zeigte die letzten Technologieentwicklungen an Hand von einer breiten Palette von möglichen Lösungen auf, die mit verfügbaren Produkten realisierbar sind. Er wies auf einen potentiellen Flaschenhals bei der Datenerfassung hin, dem Interface zwischen dem Prozess und dem ERP-System, nicht ohne entsprechende Softwarelösungen vorzuführen.
 
• DATAMATRIX – Lösung kleinste Produkte für geforderte Identifikation
Wolfgang Weber, Omnitron AG ergänzte das breite Feld der DATAMATRIX-Anwendungen im Gesundheitswesen und wies auch auf Risiken der Falschanwendung hin. DATAMATRIX ist als ISO/IEC Standard 16022 frei für jede Anwendung. Spezifische Zeichen darin deuten als Zeiger auf spezifische Datenstrukturen. Als zwar vermeidbares, aber als Problem, hat sich die Falschanwendung der GS1-Datamatrix Option erwiesen. Dabei wird der notwendige aber unsichtbare „Zeiger oft beim Drucken vernachlässigt oder gar beim Lesen ignoriert, also nicht erkannt. Die HIBCDatenstruktur hat dieses Problem nicht, da der „Zeiger ein sichtbares Pluszeichen (+) ist, das als führendes Zeichen auch jede Tastatur eindeutig passiert.
 
• RFID – Applikationen für Hersteller von Medizinprodukten, Hospital und Arztpraxis
Reinhard Jurisch, Microsensys GmbH zeigte RFID-Lösungen, an die Zuhörer vorher nie gedacht hätten, möglich mit dem kleinsten RFID-Transponder der Welt, kleiner als zwei Quadratmillimeter.
Damit und mit „On Metal Lösungen, sowie ausgestattet mit Sensoren und resistent gegen Umwelteinflüsse hat RFID eine faire Chance in der Medizintechnik für spezifische Lösungen.

 
• RFID für Blutbeutel und Spendeprozesse – Erfahrungen
Die Präsentation von Dr. Ralf Knels, DRK Blutspendezentrum Dresden, zeigte das Interesse der Blutspendedienste an RFID aus vielerlei Gründen: Unsichtbarkeit, Pulk-Erfassung, mehrfache Beschreibbarkeit und – die Möglichkeit von „Temperatur-Logging. Die Integration von RFID steht im Trend mit Realisierungen über Pilotprojekte. Risiken liegen noch in der durchgehenden Anwendung.
 
• Chancen und Risiken
Rechtliche Anforderungen und spezifische nationale Anforderungen waren Gegenstand der Diskussion rund um Barcode & RFID. Nach heutiger Kenntnis ist es vordergründig die Türkei, welche eindeutigen Barcode auf Medizinprodukten nach ISO 22742 (HIBC oder GS1) fordert. Globale Anforderungen zielen in der Regel auf die „Rückverfolgbarkeit der Produkte. Als Chance wurde der Vorteil von Barcode gesehen, alle Anforderungen mit einem Code zu erfüllen, als Risiko – wenn kein ISO-konformer Code verwendet wird. HIBC ist ein ISO-konformes System für Barcode & RFID.
Quelle: EHIBCC / EHIBCC-071005HOe
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